www.f-lm.de: Ein kurzer Film über die Toten
Ein Zombiefilm aus Deutschland – das ruft ungute Erinnerungen an jüngere (“Die Nacht der lebenden Loser”) und ältere (Andreas Schnaas’ “Zombie 90″ und Ähnliches) Versuche auf dem Gebiet wach. Entweder wurden Zombiefilme hierzulande zum Experimentierfeld von Splatter-Newbies, die ihren großen “Vorbildern” nacheifern wollten, oder das Motiv wurde, wie fast jedes andere Motiv auch, der Sexual-Verzotung anheim gestellt. Wer mit derlei Erwartungen in “Rammbock” geht, wird allerdings im positivsten Sinne enttäuscht, denn Regisseur Marvin Kren und sein Drehbuchautor Benjamin Hessler versuchen weder etwas neu zu erfinden, noch etwas zu transzendieren, was schon Dutzende mal zuvor schief gegangen ist: Sie übertragen das Motiv einfach auf einen Berliner Hinterhof und machen das, was im Grunde jeder Zombiefilm macht: Sie bebildern mit den Untoten einen sozialen Konflikt.
cinearte – Virus Wut
Zombies im ZDF! Nein, nicht bei Carmen Nebel und auch nicht unter den Pilcher-Adepten. Sondern nach Mitternacht, wenn die Stunde des kleinen Fernsehspiels schlägt. Über einen DEBÜTFILM, der fest zubeißen kann.
Ein trister Berliner Innenhof, grau in grau, einige Mülltonnen. Irgendwo schreit es. Soweit alles normal. Der Österreicher Michael ist gerade angekommen – ein melancholisch dreinschauender Mittdreißiger, leicht beleibt, das Haar wird schütter. Er will seine Gabi zurückerobern. Doch in Gabis Wohnung rüttelt nur ein wortkarger Handwerker am Heizungsrohr. Der Mann schnaubt vor Wut…
vollständiger Artikel (Cinearte 211 08.4.2010)
Dank an:
achtung berlin – new berlin film award
In knapp drei Wochen, am 14. April 2010 wird die sechste Ausgabe von achtung berlin – new berlin film award mit dem Spielfilm „Rammbock“ von Marvin Kren eröffnet! Wir freuen uns auf einen der ersten deutschen Zombiefilme der Gegenwart: Ein hochansteckendes Virus verwandelt die Menschen auf den Straßen von Berlin in rasende Bestien. Nicht gerade der beste Zeitpunkt für einen Berlinbesuch des Österreichers Michael…





